Weinkeller

Klinkergewölbe, Sumpfkalkverputz, Natursteinboden

Als Anbau eines Privathauses entsteht ein neuer Weinkeller. Spezielle Aufgaben, wie die Gewölbe mauern und den Sumpfkalkabrieb wurden wie früher von Hand erstellt.

 

Eine spezielle Herausforderung war das Wasser, dass vom Hang in den Keller drückte. Um dieses aufzufangen und abzuführen mussten auf drei Seiten Sickerleitungen und zusätzlich  ein Pumpschacht verlegt werden. 

 

 

 

 

 



Villa Susenbergstrasse

Grundstückszaun

Die neue Zaunanlage besteht aus neun Postamenten und sieben Wangensteinen. 

Diese wurden aus Kunststein in die richtige Grösse und Form gegossen und danach bearbeitet. Danach wurden die bis zu zwei Tonnen schweren Elemente mit aufwändiger Kranarbeit millimetergenau auf die vorgesehenen Fundamente versetzt. Um die Stabilität zu gewährleisten, wurden die extra dafür in die Elemente einbetonierten Gewindestangen in die neuen Fundamente eingelassen und die ganze Konstruktion ausgegossen.

Zum Schluss wurden die Fugen zwischen den Elementen gefüllt und mit passendem Fugenmörtel ausgefugt. Und die Kunststeine wurden mit einem Holzzaun ergänzt.



Kreuzplatz

Sandsteinrenovation

Südöstlich vom Bahnhof Stadelhofen steht das vor 1900 erbaute neoklassizistische Gebäude aus Berner Sandstein. Bei der Begutachtung des Gebäudes stellten wir Absandungen, Abplatzungen, Schalenbildungen und Risse fest. Nahezu faustgrosse Stücke waren schon auf den Vorplatz gefallen, was aus Sicherheitsgründen ein dringendes Handeln erfordert. Angemessen an die Bedürfnisse der Eigentümer und deren Budget wurden vor allem Flickarbeiten ausgeführt und nur einzelne Auswechslungen von Steinen. Insgesamt konnten wir an zwei Fassaden je eine Spitzverdachung, je zwei Rundbögen, einige Fensterbänke, Gewände, Stürze, Lisenen flicken und zum Teil auswechseln. Der Zustand des Erkers war am schlechtesten. Um die Reparaturarbeiten im gleichen Farbton zu halten, verwendeten wir Materialien der auf Berner Sandstein spezialisierten Firma Bridevaux. Schlussendlich sieht man von der Strasse aus keinen Unterschied mehr ob ein Stein geflickt oder ersetzt wurde. Wir haben saubere und sorgfältige Arbeit geleistet, die allen Freude bereitet hat. 



Badewanne

Glarner Rotrisi Findling

Aus dem Glarner Rotrisi Findling, der ursprünglich 5.8 Tonnen wog, wurde eine Badewanne für einen Neubau angefertigt.

 

Im Werk wurde eine Standfläche, sowie die oberste Schicht des Steins abgesägt, aus der eine Tischplatte angefertigt wurde. Später wurde der Findling ausgebohrt und ausgefräst, sodass die Form einer massgeschneiderten Badewanne entstehen konnte. Zum Schluss wurde die Oberfläche der Wanne gestockt und gebürstet. Die vollendete Badewanne wiegt nun etwa drei Tonnen und steht jetzt in einer Blockhütte.